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Mittwoch, 2. Juni 2010

Uragh Circle – der Kreis der Ahnen

Grautöne

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


Das neblige, wolkenverhangene Wetter von heute erinnert mich mit seinem Nieselregen und dem Wind an Irland, genauer gesagt an den Besuch beim Uragh Stone Circle. Dieser liegt mitten in einer atemberaubenden Landschaft, welche einem innehalten lässt und das Gefühl vermittelt, in einer anderen Zeit gelandet zu sein. Die fünf Steine und ihr alter Wächter stehen etwas oberhalb von einem See, welcher von allen Seiten von Hügeln umgeben ist. Ein schönes Stück Natur, unberührt und menschenleer. Das wilde Wetter passt gut zu diesem Ort und obwohl der Wind teilweise heftig weht, nehme ich ihn als weiche Liebkosung auf Gesicht und Händen wahr. Der Rest des Körpers ist warm eingemummelt in Regenjacke, wasserabweisender Hose, Schal und Stirnband. Ich habe das Gefühl, mittendrin zu stehen und mit Blick in Richtung Osten und der starken Kraft der Steine im Rücken lasse ich meine Gedanken schweifen und bin einfach da.

 

Stone CircleAuf dem richtigen Weg

 

Fels Felsen säumen den Pfad

 

Wir nähern uns 
Erstmal stehen bleiben und ankommen

 

Wächter
Hüter und Wächter dieses Ortes

 

 Wächter und Steine
Der Ahnenkreis

 

Blick über den See Blick über den See

 

Hügel  Weiche Hügel in karger Landschaft

 

Blume  Zarte Blume mit Durchhaltevermögen 

 

Stechginster 
Die gegenüberliegende Seite des Hügels

 

Nah dran Nah dran

 

Blick zurück
Ein letzter Blick zurück

Donnerstag, 27. Mai 2010

Geheimnisvoll

Geheimnisvoll

Frühmorgens an der Kenmare Bay, es ist so neblig, dass ich kaum zum gegenüberliegenden Ufer sehen kann. Der Nebel hat etwas geheimnisvolles an sich, er lässt Dinge verschwinden, die sonst gut sichtbar sind, und zeigt anderes, was bei klarer Sicht sich nicht so offen zeigt. Schattenhaftes huscht an mir vorbei, doch wenn ich mich umblicke, sehe ich nichts. Regentropfen der vergangenen Nacht fallen von den Bäumen und Sträuchern auf den Waldboden, sonst ist es, bis auf den gelegentlichen Ruf eines mir unbekannten Vogels, vollkommen still. In der Luft liegt der feucht-kalte Duft des Nebels, vermischt mit dem salzigen Geruch des Meeres, welches sich zurückgezogen und allerlei kleine Muscheln, Steinchen und haufenweise Seegras freigelegt hat.

Einatmen – Ausatmen – Einatmen – Ausatmen
Still werden – Still sein.

Für einen Augenblick bin ich herausgehoben aus der eigentlichen Zeit und blicke staunend in das grosse Gefüge der Zeit ausserhalb der Zeit. Dankbar nehme ich dieses Geschenk an und trage es wie einen Schatz hinein in den anbrechenden Tag…

 

Tor zum FeenwaldTor zum Feenwald

 

Wohin des Wegs
Wohin des Weges?

 

Geflecht 
Vorbei an undurchdringlichem Geflecht

 

Filigran
Einfach nur ein Spinnennetz?

 

Licht
Das Licht weist den Weg

 

Nebel
Am Waldrand

 

Glöcklein
Blumenseelchen im Glitzerkleid

 

ZauberTropfen
ZauberTropfen - TropfenZauber

 

Elfengleich 
Still sein bitte, sonst ziehe ich mich ganz schnell zurück…